Heute wurden unsere neuen Kurse für das 5. bzw. 6. Semester vorgestellt. Ich war erstaunt! Unser Professor Valentin Wormbs kommt aus dem Urlaubssemester ähh Forschungssemester zurück. Thema des Kurse für Image Design:
In den vergangenen zwei Jahren sind eine Reihe von digitalen Magazinformen populär geworden: E-Books, PDF- und Flash-Magazine. In diesem Semester werden wir uns damit auseinandersetzen, welche gestalterischen Möglichkeiten diese Formate bieten, welche Chancen sie für die Veröffentlichung von Bildern eröffnen und für welche Inhalte sich die spezifische Rezeptionsweise digitaler Magazine besonders eignet. In einem weiteren Schritt können wir uns mit dem Thema Cross Media Publishing« auseinandersetzen. An erster Stelle in diesem Semester steht aber die Entwicklung einer eigenen Bildsprache.
Auch die Professoren gehen mit der Zeit! Anders als in anderen Fakultäten, die jedes Semester das gleiche Programm abziehen. Leider versteht aber Prof. Berndt Jahnke aus unserem Studiengang Kommunikationsdesign nicht, was mit der Zeit mitgehen bedeutet. Im Intranet macht er sich nicht mal die Mühe, das Kursprofil von Corporate Communication zu erneuern. In Zusammnarbeit mit dem Studiengang AS (Asien Management) wird ein Stadtführer in Buchform für Studenten in Konstanz erarbeitet. Eigentlich eine nette Idee, ich erinnere mich noch an mein Projekt “Helden Des Alltags”, aber die Umsetzung totaler Blödsinn. Die Zielgruppe sind Studenten, die evtl. in Konstanz studieren wollen, aber überhaupt nichts über Konstanz wissen und sich so informieren können. Angedacht ist es auch als direktes “Ansprechmittel”!!
Das geht kostengünstiger und effektiver über eine Webseite/Blog + Google-/Openstreetmaps. Ist persönlicher und die Reichweite ist deutlich höher als so ein blödes Buch. Die Informationen, die dort erarbeitet werden, könnten nicht nur für Studenten interessant sein! Und er gibt Kurse über Marketing! Aber das verstehen weder die Hochschule, noch die Professoren.Ich verweise auch hier gerne wieder auf MapTheQ ! Design ist natürlich toll, aber hier nur verschwendete Zeit in meinen Augen. Zumindest für ein Buch…
Ach ja und wir haben einen neuen Dozenten Marco Spies für Interface Design und mir kribbelt es schon richtig in den Fingern. Er ist gut dabei und auf den wichtigen Social Networks zu finden. Thema des Kurses:
Branding Interfaces
Der Titel der Vorlesung verbindet zwei Begriffe in einem doppelten Wortsinn: einerseits das “Branding” von Interfaces, also die markenadäquate Gestaltung von Interfaces, andererseits die Eigenschaft eines Interfaces, Teil der Markenführung zu sein.
Auf Basis von vorgefertigten (fiktiven) Briefings von Markenunternehmen erarbeiten die Studenten zunächst in einem analytischen Dreischritt die Zielsetzungen an ein Interface aus Nutzer- Marken- und Geschäftssicht. Darüber hinaus werden Referatsthemen verteilt, in denen jeweils ein Aspekt der Interface Gestaltung für Marken theoretisch erörtert wird: Welche Typen von Interfaces gibt es? Inwiefern unterscheiden sich diese Typen in der Interaktion? Welche Elemente eines Interfaces können Teil einer interaktiven Markensignatur werden?
Im zweiten Teil des Projektsemesters wählen die Studenten selbst, welche Art von Interface sie gestalten möchten. Sie haben die Wahl zwischen: bildschirmbasierten Formaten (Website, Desktopapplikation, Mobile), Objekten/Devices, interaktiven Environments, interaktiver Architektur oder auch Mischformen wie sie in Anwendungen der Augmented Reality zu finden sind. Die eingangs definierten Ziele werden in erste gestalterische Ansätze übersetzt. Je nach selbst gewähltem Interface Typ werden Skizzen, Scribbles, Moodboards erstellt oder technologische Grundlagen bereitet.
In einer letzten Projektphase werden diese Ansätze zu Prototypen/Klickdummies/Modellen weiterentwickelt. Der Grad der Fertigstellung ist dabei weniger relevant, als die Fähigkeit zur nachvollziehbaren Demonstration der geplanten Form und Funktion.
Sämtliche Arbeitsschritte sollten so dokumentiert werden, dass am Ende des Semesters (multimediales) Material für eine Abschlusspräsentation bereitsteht.
By the way: Ich bin doch ziemlich erstaunt, wie viele Professoren ein iPhone mittlerweile haben :D
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