Es war wieder eine Borahm Aktion, aber ich wäre nicht Borahm, wenn ich nicht sagen würde, wie die Dinge sind. Mein Studiengang Kommunikationsdesign an der HTWG versucht verstärkt Public Relation zu betreiben und Studenten bei Publikationen/Wettbewerben zu unterstützen. Es wurde höchste Zeit und ich finde, das ist eine gute Sache. Das ist aufwendig und im Grunde schon eine Vollzeitstelle, wenn unser Studiengang denn Geld hätte.
Kommen wir zur Sache. Unser Blog “Platte – Blog des Studiengangs Kommunikationsdesign” veröffentlicht u.a. Arbeiten des Studiengangs und auch vom Leben auf dem Campus. Leider wurde ich von einer Mitarbeiterin des Studiengangs gezwungen, meinen Blogeintrag auf deren Seite über einen Professor zu entfernen – er wurde einfach gelöscht (Hier der selbe Blogeintrag auf meiner Seite). Die Begründung: Es würde unserem Studiengang schaden und ach ja, der Professor Jahnke verändert sich eh nicht mehr…in seinen letzten Jahren, da seien die Bemühung vergebens.
Was für eine armselige Einstellung! Ganz abgesehen davon, dass Blogs ein überholtes Medium sind, versteht der Studiengang nicht, was dem Studiengang gut tut. An der BSU im US-Staat Indiana werden Studenten fürs bloggen bezahlt und unzensiert:
“Wir fanden, dass es offener und glaubwürdiger ist, um angehenden Studenten einen Einblick in das Campus-Leben zu geben.”
Mehr dazu im Spiegelartikel. Ehrlichkeit währt am längsten und wenn man anfängt zu zensieren, dann brauch man auch keinen Blog von und für Studenten machen. Am Anfang hieß es noch, jeder kann und darf schreiben was ermöchte. Ganz abgesehen davon, dass der Blog einfach nur scheiße ist. Kein Hinweis über die Autoren des Blogs, wer hier blogt, worüber und und und. Ich könnte die Liste endlos weiterführen…
Wirklich schade, aber ich werde in Zukunft stärker und kritischer über meine Hochschule und über meinen Studiengang bloggen.